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Weihnachtsfrieden Teil 1

Weihnachten, das Fest des Friedens und der Liebe. Und doch fliegen immer wieder die Fetzen – kommunikativ und real. Wie können wir den Frieden wahren aus kommunikativer Sicht? Darum geht es in dieser kleinen Serie bis Weihnachten. Viel Freude beim Lesen – und keep cool, wenns heiß hergeht.

TIPP 1: ERWARTUNG RUNTER
Eine hilfreiche Formel lautet. Begeisterung = das Übertreffen von Erwartungen. Das kennt man aus Casting-Shows. Wenn ein auf den ersten Blick eher unauffälliger, peinlicher, einfacher Mensch plötzlich mitreißend singt – dann ist das immer ein Heuler.
Das ist das Problem an Weihnachten: Da werden die Erwartungen ins Unendliche geschraubt: alle müssen sich lieb haben, wir suchen Harmonie und Nestwärme. Es muss ein unvergesslich schöner Abend werden und und und. Das ist wie die Party, auf die man sich so freut – und dann wird sie weniger toll als der fast zufällige Abend.
Das hat auch mit einem alten Phänomen der Psychologie zu tun: Wenn das Real-Ich und das Ideal-Ich nicht übereinstimmen, leidet der Selbstwert. Wenn ich also ständig etwas sein will, das ich aber nicht bin. Und gerade dieses Theaterstück wird zu Weihnachten aufgeführt. Da sollen lauter Ideal-Eltern, Kinder, Schwiegereltern, Omas und Opas auftreten. Das führt sicher zu Frustration.
Kurzum also: Freuen Sie sich NICHT. Erwarten Sie NICHTS. Und vor allem: Stellen Sie nichts dar! Das steigert die Chancen, dass es toll wird.

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